Mollenhauer Management Consulting

Check-Up – Kooperationen

Prüfen Sie die Erfolgsaussichten einer Kooperation

Kooperative Strategien spielen eine zunehmend wichtige Rolle in der Strategie-Umsetzung – seien es Partnerschaften oder Strategische Allianzen im Technologie- und Innovationsmanagement, in der Vermarktung oder im Aufbau von Shared Services. Kooperative Strategien bedeuten aber auch eine Herausforderung im Hinblick auf die Koordinierung und können mit außerordentlichen Risiken und zusätzlichen Transaktionskosten verbunden sein. Das Management von Projekten über Unternehmensgrenzen hinweg ist wesentlich schwieriger als das Management von bereichsübergreifenden, firmeninternen Projekten. Effektives und effizientes Management von Kooperationsprojekten setzt eine entsprechend sorgfältige Analyse der wichtigsten Geschäftsprozesse voraus. Alle beteiligten Partner sollten ihre jeweiligen Kompetenzen zielgerecht aufeinander abstimmen und geeignete Organisationsformen für die Zusammenarbeit finden.

Prüfen Sie die Erfolgsaussichten von Kooperationen

Der nachfolgende „Fitness-Test“ bietet eine erste grobe Einschätzung für die Erfolgsaussichten einer angedachten Kooperation an. Die Antworten auf die folgenden Fragen vermitteln ein erstes Stimmungsbild zur besseren Einschätzung der beabsichtigten Kooperation.

Win-win?

Gibt es eine Win-win-Konstellation, bei der alle beteiligten Unternehmen gleichzeitig Kooperationsgewinne realisieren können?

ja eher ja eher nein nein

Strategiekonform?

Sind die Strategien aller beteiligten Partner-Unternehmen passend bzw. kongruent mit der Priorisierung einzelner Arbeitsgebiete in der angestrebten Partnerschaft?

ja eher ja eher nein nein

Reale Wertschöpfung?

Sind die Arbeitsgebiete der Projektpartner wirklich komplimentär?

ja eher ja eher nein nein

Balanciertes Stärkenprofil?

Sind die Kompetenzen und Ressourcenstärken (in Technologie und in Geschäftsprozessen) der beteiligten Partner komplementär und ausbalanciert?

ja eher ja eher nein nein

Gefahr Nullsummen-Spiel?

Sind Konflikte bei der Verteilung von Kooperationsgewinnen ausgeschlossen?

ja eher ja eher nein nein

Gleiche strategische Interessen?

Ist sichergestellt, dass die Partnerunternehmen in Bezug auf ihre Strategien und Ziele keine widerstreitenden Interessen verfolgen?

ja eher ja eher nein nein

Faire Lastenverteilung?

Ist gewährleistet, dass die Arbeitsgebiete in der Kooperation nicht zu sehr überlappen und dass keine Tendenz zum “Rosinenpicken” entsteht, sich also jeder Partner nur die für ihn besten Teilaufgaben heraussucht?

ja eher ja eher nein nein

Partnerschaft auf Augenhöhe?

Kann vermieden werden, dass einer der Partner die Kooperation dominiert und über kurz oder lang das Projekt tendenziell selbst durchführt?

ja eher ja eher nein nein

Auswerten

Auswertung:

 

Wir stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite

Wenn der vorstehende kurze „Fitness-Test für Kooperationen“ Sie zu weiteren Fragen angeregt hat, nutzen Sie doch die Sprechstunden der Partner von mmc AG – ganz spontan und ganz unverbindlich.

Bitte kontaktieren Sie uns telefonisch unter +49 (0) 611 36009-0 und / oder per E-Mail via info@mmc.ag. Wir freuen uns auf Sie!

Weitere Check-ups für Ihre Unternehmensfitness

Gerne können Sie auch unsere anderen Fitness-Tests für eine erste Einschätzung nutzen:

 

 

Hinweis zur Beurteilung der Ergebnisse

27 bis 32 Punkte

Die angestrebte Partnerschaft eröffnet relativ gute Erfolgsaussichten. Es sollte kritisch und objektiv geprüft werden, ob mögliche Synergien nicht zu optimistische bewertet und „schön gerechnet“ wurden. Um die guten Chancen auch zu realisieren, sollte ein kompetentes und mit Entscheidungsvollmachten ausgestattetes Projekt-Team aufgestellt werden – Zeit ist Geld. Agile Projektmanagement-Ansätze sind geeignet, um gleichzeitig die Sicherheit zu erhöhen, schnelle erste Erfolge zu realisieren und Ressourcen bestmöglich einzubinden. Das Projektteam mit Mitgliedern aus den beteiligten Partnerunternehmen geht idealerweise nach folgendem Masterplan vor: (1) Zielfestlegung, (2) Prozessanalyse und mögliche Lösungswege, (3) Definition von Arbeitspaketen („Workstreams“), (4) Kompetenzbewertung, (5) Kooperationsdesign und vertragliche Vereinbarungen inkl. Organisationsmodell, (6) Performance Evaluation und Zielüberprüfung. Externe Ressourcen können helfen, das Projektmanagement mit den besten Erfahrungen auszustatten.

19 bis 26 Punkte

Die angestrebte Partnerschaft eröffnet viele Chancen, aber auch (zum Teil beträchtliche) Risiken. Sicherlich ist es möglich, das Kooperationsdesign noch deutlich zu optimieren. Es geht jetzt primär darum, in einem kreativen Prozess solche Lösungen zu suchen, die die individuellen Interessen der einzelnen Partnerunternehmen bestmöglich erfüllen können. Aufgrund der ambivalenten Beurteilung der Erfolgsaussichten sollen Schlüsselentscheidungen auf Vorstands- bzw. Geschäftsführerebene getroffen und wiederholt zur Sprache gebracht werden; auch um zu vermeiden, dass das Projekt aus dem Ruder läuft. Externe Ressourcen haben hier oft eine doppelte Rolle: einerseits als Moderatoren, um bei widerstreitenden Interessen für die potentiellen Partner-Unternehmen den Weg für gemeinsame Lösungen zu ebnen, und andererseits als Partner, um Erfahrungen aus anderen vergleichbaren Situationen einzubringen.

8 bis 18 Punkte

Die Erfolgsaussichten für das angedachte Partnerschaftsmodell sind aus verschiedenen Gründen eher gering. Sehr oft besteht ein Mangel an Strategie-Alternativen. Möglicherweise steht auch eine Neuausrichtung der Strategie, eventuell in Teilbereichen, an. Externe Ressourcen können nützlich sein, um den Strategie-Prozess zügig und systematisch zu gestalten. Als neutrale Instanz können sie zu einer objektiven, ungeschminkten Bewertung beitragen. In der Strategie-Umsetzung können Positionen auch interimistisch besetzt werden.